Kreisrunder Haarausfall und Akupunktur – Eine Erfahrung aus der Praxis

Kreisrunder Haarausfall tritt oft plötzlich auf. Für viele Patientinnen ist dies nicht nur ein körperliches, sondern auch ein emotional belastendes Erlebnis.

Alopecia areata gilt als Autoimmunprozess, bei dem das Immunsystem die Haarfollikel angreift. Die Behandlung ist oft langwierig und nicht immer vorhersehbar.

Akupunktur ersetzt keine schulmedizinische Therapie, kann aber den Körper in seinen Regulationsprozessen unterstützen.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Studien zeigen, dass Akupunktur:

  • die Durchblutung der Kopfhaut verbessern kann
  • entzündliche Prozesse reduzieren kann
  • das Immunsystem modulieren kann
  • das Nervensystem stabilisieren kann

(Frontiers in Medicine, 2022; PMC9219404; Meta-Analyse APM, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9219404/)

Ein Fall aus der Praxis

Eine 30-jährige Patientin stellte sich mit einem deutlich sichtbaren Haarausfallareal vor. Die betroffene Stelle zeigte kaum Haarwachstum.

Die Behandlung erfolgte mittels Fadenimplantation (Implant akupunktur) im Abstand von 3 Wochen.  Nach wenigen Sitzungen zeigten sich erste feine, neue Haare.

Nach 6 Behandlungen:

  • dichtere Haarstruktur
  • stärkere Haarentwicklung
  • sichtbare Verbesserung des betroffenen Areals

Die Behandlung wird fortgesetzt.

Weitere Beobachtungen

Viele Patientinnen berichten zusätzlich über:

  • besseren Schlaf
  • weniger Stress
  • mehr innere Stabilität

Wichtiger Hinweis

Haarwachstum braucht Zeit. Es ist ein langsamer biologischer Prozess.

Abschluss

Akupunktur ist keine schnelle Lösung. Aber sie kann dem Körper helfen, sein Gleichgewicht wiederzufinden. Und manchmal beginnt genau dort die Veränderung.

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